Sicherheit an verkehrsnahen Standorten im Stadtgebiet
Augsburg ist durch ein dichtes Verkehrsnetz geprägt. Die Autobahnen A8, A7 und A96 sowie die Bundesstraßen B2, B17 und B300 führen durch oder um die Stadt. Anschlussstellen wie Augsburg-Ost und Augsburg-West liegen nah an Gewerbe- und Industriegebieten. Diese Lage erhöht die Exposition von Objekten gegenüber unbefugtem Zugang oder Fehlverhalten.
Das System kann dort eingesetzt werden, wo keine ständige Personalpräsenz möglich ist. Das gilt etwa für Flächen nahe der Schleifenstraße oder an der neuen Lechbrücke, wo der Verkehr die Umgebung stark beansprucht.
Schutz im stadtzentralen Umfeld mit hohem Fußgängeraufkommen
Im Augsburger Stadtzentrum gilt die Umweltzone, und neun Haltestellen bilden eine kostenfreie City-Zone im Nahverkehr. Der Königsplatz fungiert als zentraler Verkehrsknoten für Straßenbahnen und Busse. Diese hohe Mobilität zieht auch unerwünschtes Verhalten an, besonders in Randzeiten oder abseits der Hauptverkehrsströme.
Das System erfasst und dokumentiert Vorfälle. Die Daten sind über einen Browser-Cockpit und mobile Apps abrufbar.
Für Betreiber von Einrichtungen im Umfeld des Hauptbahnhofs, des Universitätsklinikums oder an Haltestellen mit LED-Bodenampeln bietet das System eine zusätzliche Schicht an Sicherheit. Es ergänzt die städtischen Maßnahmen ohne personelle Ressourcen zu binden.
- Einsatz an Haltestellen, Verkehrsknoten und innerstädtischen Gewerbearealen
- Reaktion auf nächtliche Annäherungen oder unbefugte Aktivitäten
- Dokumentation für mögliche Prüfungen oder Meldevorgänge
- Zugriff auf Daten.
- Kompatibel mit bestehenden Sicherheitskonzepten
- Keine ständige Personalpräsenz erforderlich
Sicherheit für Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur
Augsburg fördert den Radverkehr aktiv und ist Sitz des Kreisverbands Augsburg des ADFC. Fahrradwege, Abstellanlagen und Verbindungen zu Arbeits- und Bildungsstätten werden kontinuierlich ausgebaut. Diese Infrastruktur ist oft dezentral und schwer durch Personal zu überwachen.
Das autonome Videosystem schützt solche Flächen, indem es unbefugte Nutzung, Beschädigungen oder Diebstähle erkennt. Es dokumentiert Vorfälle an Fahrradparkhäusern, entlang der Straßenbahnstrecken oder in Tunnelbereichen wie dem 480 Meter langen unterirdischen Abschnitt der Schleifenstraße.
Die täglichen Berichte und Integrationsmöglichkeiten erlauben eine kontinuierliche Beobachtung.
