Sicherheit an multimodalen Verkehrsknoten im Hafen und an Bahnanschlüssen
Der Rheinhafen Koblenz im Industriegebiet verbindet Schienen-, Straßen- und Wasserverkehr. Er dient als Umschlagpunkt für Güter und ist eng mit der Rheinanschlussbahn verknüpft, die den Hafen mit dem Güterbahnhof Koblenz-Lützel verbindet.
Diese Flächen sind großräumig angelegt und oft nur zeitweise besetzt. Unbefugte Zutritte, Aktivitäten an Containern oder Bewegungen in Sperrzeiten können schwer überwacht werden.
Ein autonomes Videosystem überwacht die Bereiche rund um die Uhr. Es erkennt Bewegungen, dokumentiert Vorfälle mit Zeitstempel und stellt Aufzeichnungen für die Nachbereitung bereit.
Typische Sicherheitslücken entstehen, wenn Kameras nur manuell überwacht werden oder bei Stromausfällen keine lokalen Speicher vorhanden sind. Auch fehlende Sicht auf Seitengleise oder Containerstellplätze führt dazu, dass Vorfälle unbemerkt bleiben. Eine zu geringe Auflösung erschwert später die Identifikation von Fahrzeugkennzeichen oder Personen.
- Rund-um-die-Uhr-Erkennung von Zutritten im Hafenbereich
- Automatische Aufzeichnung bei Bewegung in Sperrzeiten
- Verknüpfung mit bestehenden Netzwerken im Industriegebiet
- Dokumentation für Nachweise nach geltenden Prüffristen
- Einsatz auf unbesetzten Flächen zwischen Schienen und Wasserstraße
Schutz für Brückenbauwerke an Rhein und Mosel
Koblenz verfügt über mehrere Brücken, darunter die Pfaffendorfer Brücke, die Balduinbrücke und die Europabrücke. Diese verbinden wichtige Verkehrsachsen und liegen an stark frequentierten Strecken.
An diesen Bauwerken können Vandalismus, illegale Beschilderung oder unbefugte Aktivitäten auftreten. Zugänge und Widerlager sind oft schwer einsehbar und nicht ständig besetzt.
Das Videosystem erkennt Annäherungen an Brückenbereiche, dokumentiert den Vorfall und leitet die Informationen an die zuständigen Stellen weiter.
In der Praxis werden oft nur die Fahrbahnen überwacht, während die Widerlager oder Böschungszugänge unbeobachtet bleiben. Auch fehlende Nachtsicht oder unzureichende Witterungsbeständigkeit der Technik führen zu Lücken. Bei manuellen Systemen verzögert sich die Alarmweiterleitung, was eine schnelle Reaktion erschwert.
- Erkennung von Annäherungen an Brückenwiderlager und -zugänge
- Automatische Reaktion bei nächtlichen oder unerlaubten Aktivitäten
- Sicht auf exponierte Lagen an Rhein und Mosel
- Einsatz an Standorten mit hohem Verkehrsaufkommen
- Langzeitdokumentation für mögliche Schadensfälle
Sicherheit für gewerbliche und landwirtschaftliche Flächen
Im Stadtgebiet gibt es 15 Weingüter, verteilt auf die Stadtteile Ehrenbreitstein, Moselweiß, Güls und Lay. Zudem liegen Jachthäfen in der Rheinlache, Metternich, Ehrenbreitstein und Güls. Der Bauhafen Koblenz befindet sich am Stadtteil Lützel an der Mosel.
Diese Standorte nutzen Außenflächen, Lager oder technische Einrichtungen, die saisonal oder unregelmäßig genutzt werden. Weinlager, Bootshäuser oder technische Anlagen sind potenzielle Ziele für unbefugte Zugriffe.
Ein Videoüberwachungssystem sichert auch abgelegene Bereiche, in denen Strom- oder Netzwerkanschlüsse fehlen. Es dokumentiert Zugänge und speichert Daten lokal, bis sie abgerufen werden.
Häufige Probleme sind die Abhängigkeit von zentraler Stromversorgung oder fehlende Aufzeichnung bei Netzunterbrechungen. Auch unzureichend positionierte Kameras führen dazu, dass Tore, Zäune oder Lagerräume nicht vollständig im Blickfeld liegen. Ohne klare Sicht auf Zugangswege bleibt die Beweiskraft der Aufnahmen begrenzt.
- Überwachung von Weinlager- und Produktionsflächen
- Schutz für Bootshäuser und Jachthafen-Zugänge
- Einsatz an saisonal genutzten Außenanlagen
- Erkennung von unbefugtem Fahrzeugzugang
- Dokumentation für Versicherungsnachweise
