Schutz für das Großprojekt auf dem ehemaligen Kasernengelände in Schwabsburg
Das ehemalige US-Kasernengelände in der Gemarkung Schwabsburg umfasst 75 Hektar. Hier wird ein Industriepark mit neun Rechenzentren errichtet. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit zwischen der Stadt Nierstein, der Verbandsgemeinde Rhein-Selz, dem Investor Wolfram Richter und dem Großinvestor NTT Data.
Während der Bauzeit müssen Baustoffe, Maschinen und vormontierte Technik vor Diebstahl und Beschädigung geschützt werden. Die Größe und Lage des Areals erschweren regelmäßige manuelle Kontrollen. Ein autonomes Videosystem überwacht das Gelände rund um die Uhr.
Das System erfasst unbefugte Zugänge und dokumentiert jeden Vorfall zeitlich genau. Die Daten sind über einen Browser oder mobile Apps abrufbar. Verantwortliche können so den Zustand der Baustelle jederzeit prüfen.
- 75 Hektar große Baustelle in Schwabsburg
- Neun geplante Rechenzentren im Industriepark
- Zusammenarbeit zwischen Stadt, Verbandsgemeinde und Großinvestoren
- Lange Bauzeit erfordert dauerhafte Dokumentation
- Abgelegene Lage erschwert manuelle Kontrollen
- Schutz vor Vandalismus und unbefugtem Zugang
Überwachung an verkehrsrelevanten Baustellen entlang B 9 und B 420
Die Bundesstraße 9 führt durch Nierstein und ist für den Lkw-Transit gesperrt. Im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist ein 1,2 Kilometer langer Tunnel vorgesehen. Die B 420 beginnt in Nierstein und soll künftig südlich des Ortskerns verlaufen.
Vorbereitende und begleitende Baumaßnahmen an diesen Straßen erfordern gesicherte Baufelder. Die Sanierung der B 420-Unterführung war bereits von 2020 bis 2022 abgeschlossen. Zukünftige Arbeiten sind sensibel und störanfällig.
Ein autarkes Videosystem überwacht die Bereiche auch ohne feste Strom- oder Netzverbindung. Es erkennt Eindringlinge und speichert Vorfälle mit Zeitstempel. Die täglichen Berichte ermöglichen eine lückenlose Dokumentation.
- B 9 soll langfristig durch Tunnel entlastet werden
- Neue Trasse der B 420 südlich des Ortskerns geplant
- Sanierung der B 420-Unterführung bereits 2020–2022
- Gesperrte Lkw-Routen erhöhen Risiko von Umleitungen
- Baustellen in verkehrsrelevanter Lage besonders gefährdet
- Autarke Systeme funktionieren ohne Strom- und Netzanschluss
Langfristige Dokumentation für Infrastrukturprojekte mit Schienen- und Hafenbezug
Nierstein liegt an der Bahnstrecke Mainz–Mannheim. Die S-Bahn-Linie S6 hält hier im Halbstundentakt. Eine Rheinfähre verbindet Nierstein mit Kornsand in Hessen. Die stillgelegte Hafenbahnstrecke zeigt noch sichtbare Gleisreste.
Bei Bauarbeiten in der Nähe dieser Infrastrukturen ist eine lückenlose Dokumentation wichtig. Störungen oder unbefugte Aktivitäten müssen nachweisbar sein. Das Videosystem erfasst Bewegungen im Umfeld und speichert die Aufzeichnungen sicher.
Die Daten können über Integrationsmöglichkeiten an Behörden oder Planungspartner weitergeleitet werden. Tägliche Reports liefern einen strukturierten Überblick über den Baufortschritt und den Sicherheitsstatus.
- S-Bahn-Linie S6 mit Haltestelle in Nierstein
- Rheinfähre nach Kornsand in Betrieb
- Hafenbahnstrecke stillgelegt, Gleisreste vorhanden
- Bauarbeiten nahe Schienen- und Wasserwegen sensibel
- Dokumentation für Behörden und Projektträger erforderlich
- Tägliche Reports für kontinuierliche Übersicht
